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Diabetiker erkranken mindestens fünfmal häufiger an einer chronisch-kritischen Minderdurchblutung der Beine als Nicht- Diabetiker: Etwa jeder zehnte langjährige oder ältere Diabetiker entwickelt Ulzera (Geschwüre) oder ein Gangrän (abgestorbener Gewebebezirk).
Sowohl die Diagnose als auch die Therapie sind beim Diabetiker besonders schwierig: Durch Angiopathie (Gefäßerkrankungen) verursachte Ulzera müssen von neuropathischen (in Folge von Nervenschädigungen) oder Mischformen abgegrenzt werden, da jede Form eine unterschiedliche Therapie bedingt.
Zudem sind die Amputationsraten bei Diabetikern besonders hoch, da bei ihnen zu den Veränderungen an den kleinen und kleinsten Gefäßen sowie den durch den Diabetes verursachten neuropathischen Komplikationen auch eine erhöhte Infektionsgefahr sowie Durchblutungsstörungen kommen.
Um die Entstehung von Geschwüren an den Füßen und Fußsohlen zu vermeiden, kommt es entscheidend auf regelmäßige Untersuchungen an, denn abgestorbenes Gewebe kann durch keine medizinische Maßnahme ersetzt werden.
Wir arbeiten dazu in unserer Praxis mit einer speziell ausgebildeten Fußpflegerin zusammen (jeweils Mittwoch nachmittag nach gesonderter Anmeldung). Auch pflegen wir enge Kontakte zu ausgewiesenen Fußchirurgen und Fachambulanzen.
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