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Fettstoffwechselstörungen gelten als Risikofaktor für die Entstehung von Herz- Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose) und gehen oftmals mit einem Diabetes einher.
Dabei ist ein bestimmter Fettgehalt im Blut normal. Steigt der Fettspiegel im Blut aber an, kann der Fettstoffwechsel gestört sein. Der Arzt misst dann einen erhöhten Cholesterin- und/ oder Triglyceridspiegel.
Zahlreiche angeborene oder erworbene Erkrankungen können zu einer Fettstoffwechselstörung führen. Prinzipiell unterschiedet man zwischen primären und sekundären Fettstoffwechselstörungen.
Primäre Fettstoffwechselstörungen entstehen häufig durch Vererbung oder falscher Ernährung.
Sekundäre Fettstoffwechselstörungen entstehen aufgrund anderer Erkrankungen, wie z. B. Diabetes mellitus, einer Unterfunktion der Schilddrüse oder einer Lebererkrankung. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann zu sekundären Fettstoffwechselstörungen führen.
Unter dem sog. metabolischen Syndrom versteht man die Kombination von bauchbetonter Fettleibigkeit, einer typische Konstellation der Blutfette, eines Bluthochdrucks sowie grenzwertig erhöhte Blutzuckerwerte. Nach Schätzungen weist ein Viertel der westlichen Bevölkerung Zeichen des metabolischen Syndroms auf, deren Häufigkeit mit dem Alter zunimmt und unbehandelt zu einem manifesten Diabetes mellitus führen kann.
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